Jetzt gehe ich zum Vater und auch, um mich den verlorenen Stämmen Israels zu zeigen

Folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
(Bild: Quelle; screenshot des Videos)

Der auferstandene Christus erklärt der im verheißenen Land am Tempelplatz versammelten Menge der Nephiten: „Aber jetzt gehe ich zum Vater und auch, um mich den verlorenen Stämmen Israels zu zeigen, denn für den Vater sind sie nicht verloren, denn er weiß, wohin er sie gebracht hat.“ (3. Nephi 17:4).

Jetzt gehe ich zum Vater und auch, um mich den verlorenen Stämmen Israels zu zeigen. Wie der auferstandene Jesus zu Maria aus Magdala, einer Jüngerin des Herrn, die ihn von Anfang an begleitete und mit den anderen Frauen umsorgte, sagte, dass sie ihn nicht aufhalten sollte zu seinem Vater hinaufzugehen (ich stelle mir vor, weil er noch so viel zu erledigen hatte; Johannes 20:17), so sagte er auch der Menschenmenge in Amerika, dass er jetzt zu seinem Vater gehen muss und danach sich den `verlorenen Stämmen´ zeigen würde. Ein klein wenig später bezeugen seine Jünger auch, dass er tatsächlich in den Himmel auffuhr (3. Nephi 18:39).

Kurz vorher bezeugte Christus der Volksmenge, dass er auch noch `andere Schafe´ in anderen Ländern habe, die seine Stimme bisher noch nicht vernommen haben und denen er sich auch noch nicht gezeigt hat, ihm jedoch vom Vater geboten wurde, sie aufzusuchen und zu belehren (3. Nephi 16:1-3). Ich lerne daraus, dass unser liebender Vater im Himmel keines seiner Kinder vergisst, egal wohin sie verschlagen wurden, egal ob sie noch nicht das Evangelium angenommen haben. Er beauftragt seinen einzig im Fleisch gezeugten Sohn Jesus Christus, bei allen das `Missionswerk´ zu eröffnen, sodass ein jeder Mensch die Gelegenheit haben wird, sich für oder gegen den großen Plan der Erlösung entscheiden zu können. Nötigenfalls auch erst in der Geisterwelt in die wir alle nach unserem irdischen Tod eintreten, um auf das Gericht und die Auferstehung zu warten (1.Petrus 3:19). Wie angedeutet, Christus hat nach seiner Auferstehung, im Auftrag seines Vaters, überall das Bekehrungswerk organisiert, in Jerusalem und Amerika, in der Geisterwelt und bei allen verlorenen Stämmen des Hauses Israel. All seine Nachfolger hat er beauftragt, die Arbeit zu vollbringen, zu allen Völkern zu gehen und sein Evangelium zu verkünden (Markus 13:10).

Überleg einmal, welche Anstrengung die ersten Jünger unternehmen mussten, um dem Gebot Folge zu leisten, `im Namen Jesu allen Völkern Umkehr zu verkünden´  (Lukas 24:46-48) und wie leicht es uns heute im Zeitalter des weltweiten (Fischer-)Netzes gemacht wird. Inwiefern beteiligst auch du dich daran?

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