Macht euch keine Sorgen um euer Leben

(Bild: Quelle)

„Deswegen sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, auch nicht um euern Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben wertvoller als die Nahrung und der Leib wertvoller als die Kleidung?” (Matthäus 6:25). 

Macht euch keine Sorgen um euer Leben. Im Rest von Matthäus, Kapitel 6, geht es darum, worum wir uns Sorgen machen sollen, und worum nicht. Bevor wir falsche Schlüsse ziehen, müssen wir klären, an wen Jesus diese Botschaft richtet. Wir sind in der Situation, in der Jesus seine Jünger hinaussenden wird, sein Evangelium zu predigen. Die Bemühungen von Joseph Smith, beauftragt von Gott Korrekturen in der King James Version vorzunehmen, gibt uns in dieser Sache wieder mehr Klarheit, siehe JSÜ Matthew 6:25-39. Hier wird ausführlich beschrieben, dass Jesus seine Jünger in die `Welt´ sendet, um von `Haus zu Haus´ zu gehen und das Volk zu unterweisen. Dabei sollten sie sich keine Gedanken darüber machen, was die Menschen davon halten. Sie würden dabei von der `Welt´ verfolgt werden, aber Er wird vor ihnen vorausgehen, und der himmlische Vater wird für ihren Unterhalt sorgen. Deshalb brauchen sie sich darum keine Sorgen zu machen. Sind sie nicht Kinder Gottes? Dieser sorgt sich doch auch um seine Schöpfung in der Natur. So wird er sich erst recht um sie kümmern. Sie sollen nur daran denken, Seine Gebote zu halten, und nicht darüber murren, dass die `Heiden´ all diese weltlichen Dinge haben, sie aber nicht. Gott weiß, dass sie dies alles benötigen. Deshalb sollten sie nicht nach diesen weltlichen Dingen trachten, sondern zuerst danach, das Reich Gottes aufzubauen, und seine Gerechtigkeit. Dann wird ihnen all das andere zuteilwerden. 

Ich lerne, zuerst muss es mir um mein geistiges Wohl, und das meiner Mitmenschen gehen. Wenn ich auf diese Weise besorgt bin, wird der Herr mir das geben, wessen ich noch zum Leben bedarf. Zumindest wird er mich im Bemühen, mein tägliches Brot zu haben, unterstützen, sodass es mir am Lebensnotwendigen nicht fehlen wird. Insbesondere aber sind diejenigen angesprochen, die als Seine Jünger in Seinem Werk eine `Vollzeittätigkeit´ ausüben, und deshalb keine Zeit haben, einem Beruf nachzugehen (Lehre und Bündnisse 84:77-86). Am Beispiel mit den Vögeln am Himmel lerne ich auch wieder über die wunderbare Art des Herrn nachhaltig zu lehren. Ich stelle mir vor, der Herr sieht gerade einen Schwarm Vögel am Himmel, deutet auf sie und sagt den Jüngern, dass Gott sie versorgt, wie erst wird er sich doch um seine Diener kümmern (Matthäus 6:26)? Jedes Mal, wenn seine Jünger Vögel am Himmel sehen würden, würden sie an diese Belehrung denken. Dann lerne ich am Beispiel mit den Lilien auf dem Felde, wie Gott sie kleidet, schöner als Salomo in seinem Reichtum gekleidet war, wird er dann nicht erst recht Sorge tragen für Seine Diener (Matthäus 6:28-30). Der Herr sorgt für jene, die sich vorbehaltlos in Seinem Werk engagieren in der Weise, wie es ein jeder notwendig hat. Daran zweifle ich nicht im Geringsten. 

Hat der Herr nicht geboten, dass wir im Schweiße unseres Angesichts unser Brot essen sollen (1. Mose 3:19)? Wie verstehst du das dann mit `Macht euch keine Sorgen um euer Leben´ (Matthäus 6:25)? 

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