Sie … fingen an, den Boden zu bebauen

(Bild: Quelle)

Nachdem die Gruppe um Jared mithilfe des Herrn, ihr von ihm verheißenes Land, nach einer fast einjährigen, nicht ungefährlichen Überquerung der `großen Wasser´ überstanden hatte, sie sich vor ihm demütigten und ihm ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck gebracht hatten, ging es folgendermaßen weiter: „Und es begab sich: Sie gingen aus über das Land und fingen an, den Boden zu bebauen.“ (Ether 6:13).

Sie … fingen an, den Boden zu bebauen. Offensichtlich handelte es sich nicht um das `Schlaraffenland´ in dem sie an Land gingen, auch wenn es ihr `verheißenes Land´ war. Demzufolge begannen sie sofort damit, sich darum zu kümmern, wie sie Nahrung haben könnten. Sie „… fingen an, den Boden zu bebauen.“ Ihnen war klar, dass der Boden ihnen nur `nützliche Frucht trägt´, wenn sie ihn auch bebauen würden (Hebräer 6:7).

So muss auch ich an mein Tagewerk gehen und den Boden im Schweiße meines Angesichts bebauen (1. Mose 3:19). Dies wieder auf die geistige Ebene übertragen, bedeutet für mich, dass ich meinen geistigen Boden bebauen muss, damit er mir nützliche Frucht trägt. Alleine dadurch, dass ich mich müßig an den Strand lege und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse, werde ich keinen geistigen Fortschritt machen, mir eher nur einen Sonnenbrand einfangen. Wie bestelle ich nun meinen `geistigen Boden´? Ich gehe `mit vollem Eifer´ daran, mir `Worte der Weisheit aus den besten Büchern´ anzueignen, und zwar sowohl durch Studium, als auch durch Glauben (Lehre und Bündnisse 88:118). Ich muss also die Auswahl der Lehrbücher so gestalten, dass ich die besten Bücher nutze. Woher weiß ich, ob es die besten sind? Ich muss darauf achten, ob sie mich anleiten `Gutes zu tun´, denn „… Alles, was gut ist, kommt von Gott, und alles, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Alma 5:40; Jakobus 1:17).

Wie bestellst du deinen geistigen Acker?

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