Ich spreche unerschrocken, denn ich habe Vollmacht von Gott

(Bild: Quelle)

Mormon, der Vater Moronis weiter in seinem Brief an diesen in Bezug auf die Kindertaufe: „Weh sei denen, die die Wege des Herrn auf diese Weise verkehren, denn sie werden zugrunde gehen, wenn sie nicht umkehren. Siehe, ich spreche unerschrocken, denn ich habe Vollmacht von Gott; und ich fürchte nichts, was Menschen tun können; denn vollkommene Liebe vertreibt alle Furcht.“ (Moroni 8:16).

Ich spreche unerschrocken, denn ich habe Vollmacht von Gott. Mormon verkündet hier, dass diejenigen, die die Wahrheiten Gottes `verkehren´ (entstellen, verfälschen, verzerren, pervertieren), zugrunde gehen werden, sollten sie nicht Umkehr üben.

Mormon bezeugt hierbei über sich, dass er diese Aussagen ohne sich vor Repressalien zu fürchten tätigt, und beruft sich dabei darauf, dass er göttliche Vollmacht hat, und es aus `vollkommener Liebe´ tut. Das bedeutet, dass er von Gott zu einem Amt in seinem Reich auf Erden berufen und ordiniert worden sein muss, wie z. B. Mose berufen wurde (2. Mose 3:12.15), oder die zwölf Nephiten (3. Nephi 12:1-2), oder seine Zwölf in Jerusalem (Matthäus 10:1), oder in unserer Zeit Joseph Smith (Lehre und Bündnisse 20:2). Somit hat er die Erlaubnis, für und im Namen des Vaters oder Jesu Christi zu handeln, um Gottes Werk zu vollbringen (siehe Schriftenführer). Wie schon angeführt, hat der Herr auch heute glaubensvolle Menschen berufen seine Diener zu sein, in seinem Namen hier auf Erden zu sprechen. Joseph Smith war der erste nach einer langen Zeit der Finsternis (Beispielhaft 2. Thessalonicher 2:3; Matthäus 24:24) und nach ihm ohne Unterbrechung weitere, bis heute Russel M. Nelson (siehe hier). Ich lerne, wenn man von Gott zu einem Amt in seinem Werk von bevollmächtigten Dienern berufen und ordiniert ist, und `vollkommene Liebe hat´, braucht man sich nicht zu fürchten, sein Wort zu verkünden, sollte es für die Zuhörer auch noch so unbequem sein. Der Herr wird einem Kraft verleihen und einen beschützen, bis das Werk vollendet ist, das er einem aufgetragen hat.

Wie verstehst du das mit dem `Weh´ das Mormon in diesem Vers ausspricht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code